Weibliche sterilität
Damit eine Frau auf natürlichem Wege schwager werden kann, müssen bestimmte Bedingungen gegeben sein. In einer normalen Situation müssen die Eierstöcke jeden Monat eine Eizelle (Ovolum) mit ausreichender Reife und Qualität produzieren, um nach der Befruchtung ein Embryo entwickeln zu können. Die Spermatozoiden müssen, in dem geeignetem Moment, bis zum Ort an dem die Befruchtung gewohnheitsmässig stattfindet, gelangen können. Gewohnheitsmäßig an der dem Eierstock nächst gelegenen Stelle des Eileiters. Deshalb dürfen keine physischen, chemischen oder immunologischen Hindernisse existieren, die den Zugang der Spermatozoiden verhindern. Sofort wenn die Eizelle befruchtet wurde und bereits zu einem Embryo geworden ist, muss es durch den Eileiter bis zum Hohlraum der Gebärmutter gelangen, wo die Implantation stattfindet. Das Embryo muss sich in der Gebärmutterschleimhat implantieren, diese wird auch Endometrium genannt. Das Endometrium muss eine adäquate Vorbereitung haben, um die Implantation und die Entwicklung des Embryos zu ermöglichen. Wenn all diese Prozesse einwandfrei funktionieren, findet die Schwangerschaft statt.
Eine Anomalie an einer Stelle dieses Prozesses kann zur Sterilität führen. Wenn wir die Probleme, die sich an jeder Stelle ergeben können analysieren, haben wir die versichedenen Sterilitäts-Ursachen-Typen der weiblichen Sterilität:
Eierstock-faktore.

Frauen ohne eine Eierstockfunktion:
Gelegentlich sind die Eierstöcke der Frau nicht normal, wie es bei manchen chromosomischen Anomalien geschieht. Bei anderen Frauen sind die Eirstöcke normal, aber sie stellen die Funktion ein, viel früher als dem Wechseljahre-Alter entsprechend (ab 45 Jahren). Wenn die Regel zwischen 40. und 50. Lebensjahr ausbleibt, wird dies frühzeitige Wechseljahre genannt. Wenn es bereits geschieht, bevor die Frau 40 Jahre alt ist, wird es als vorzeitiger Eierstock-Ausfall bezeichnet. Der Verlust der Eierstockfunktion kann durch medizinische oder chirurgische Behandlungen hervorgerufen werden. Vor allem in manchen Krebsarten kann eine Entfernung der Eileiter (bilaterale anexectomie) oder die Unbrauchbarkeit der Eierstöcke durch Strahlung (Radiotherapie) oder Chemotherapie ausschlaggebend werden.

Frauen mit einer anormaler Eierstockfunktion:
Manchmal ist bei Frauen, die noch ihre Regel haben, die Eizellenreserve von guter Qualität, aber fast ausgeschöpft. In diesen Fällen, die bekannt sind als verborgener Eierstockausfall, ist eine schlechte Antwort auf die Stimulation, die in den Sterilitätsbehandlungen angewendet werden zu sehen. Eine andere Funktionsstörung des Eierstocks ist das so gennante Polizystische Eierstock-Syndrom (PCO-Syndrom). Es existiert bei diesen Patientinnen eine homonelle Störung, die einen adäquaten Eisprung verhindert. Mit dieser Pathologie können lange Zeiträume ohne Regel gegeben sein (Amenorrea). Diese Zeiträume ohne Menstruation können auch bei anderen hormonellen Störungen, wie der Hyperprolaktinämie stattfinden. In diesem Falle ist die übermäßige Sekretion des Prolatkinhormons, das in der Hypophyse produziert wird die Ursache der Sterilität.
Manche Entzündungs-Krankenheiten, die die Eierstöcke befallen, wie die Endometriose, könne die Eizellenqualität verschlechtern. Die Endometriose besteht im Vorhandensein von Gebärmutterschleimhautgewebe (wie die Gebärmutterschleimhaut, die die Regel produziert) außerhalb des Hohlraumes der Gebärmutter. Häufig sind dabei die Eierstöcke betroffen, es können aber auch andere Bereiche betroffen sein. Sie produziert Blutungen und Entzündungen.
Eileiter-faktor
Die Eileiter müssen den Zugang der Spermatozoiden erlauben, um die Eizelle zu befruchten und wenn sie befruchtet ist müssen bis zur Gebärmutter gelangen können. Die Obstruktion der Eileiter ist eine Sterilitätsursache. Eine verzögerte oder verhinderte Eizellepassage im Eileiter,durch vorangegangene Infektionen oder Verwachsungen können ein Problem darstellen.
Ein verstopfter Eileiter kann gelegentlich geschwollen sein und Flüssigkeit enthalten. Diese Pathologie nennt sich Hydrosalpinx. Die enthaltene Flüssigkeit, sehr häufig entzündungstypisch, kann ein weiteres Hindernis sein, um eine Schwangerschaft zu erreichen.
Gerbärmutter-faktor
Das Embryo muss sich in die Gebärmutter einnisten, in der inneren Schleimhaut – das so gennante Endometrium. Wenn das Endometrium sich nicht in dem adäquaten Entwicklungs- und Reifungsgrad befindet, ist die embryonale Implantation unmöglich. Das Vorhandensein von innerlichen Tumoren, wie es die Polypen oder Submucosa-Myome sind, können ebenfalls für eine Schwangerschaft hinderlich sein. Fehlbildungen der Gebärmutter, die in vielen Fällen in den routinemäßigen gynäkologischen Untersuchungen nicht sichtbar sind, können auch eine Sterilitätsursache sein.
Gebärmutterhals-faktor

Die Spermatozoiden gelangen in die Gebärmutter duch den Gebärmutterhals, der auch Cervix gennant wird. Eine feindliche Umgebung, mit dickflüssigem oder säuerlichem Schleim oder entzündlichen Substanzen können einen normalen Zugang der Spermatozoiden verhindern und somit eine Befruchtung verhindern.